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Laufschuhe für Herren: komfortabel und mit Spaß laufen

Runter vom Sofa, raus auf die Straße oder in den Park: Laufen gehört zu den beliebtesten Sportarten in Deutschland. Denn Laufen steigert nicht nur die Fitness, sondern bietet eine willkommene Gelegenheit, abzuschalten und den Stress des Alltags hinter sich zu lassen. Und das Beste: Ein Minimum an Ausrüstung reicht aus, um zu starten. Pflicht ist allerdings ein gutes Paar Laufschuhe. Sie sind Laufeinsteiger? Hier erfahren Sie Wissenswertes zu Laufschuhen, was diese auszeichnet und wie Sie das passende Modell finden.

Warum spezielle Laufschuhe und keine Allround-Sportschuhe?

Sie haben Tennisschuhe oder eine andere Art von niedrig geschnittenen Sportschuhen im Schrank und möchten diese zum Laufen einsetzen? Um für ein paar Kilometer in den Laufsport hineinzuschnuppern, lassen sich diese im Ausnahmefall verwenden. Danach sind spezielle Laufschuhe unbedingt empfehlenswert. Denn: Jeder Sport hat einen typischen Bewegungsablauf, für den die jeweiligen Schuhe optimiert sind. Nur wenn hier alles stimmt, ist optimaler Komfort gewährleistet – und, noch wichtiger, Schutz vor Verletzungen. Tennisschuhe sind beispielsweise auf schnelle Richtungswechsel auf dem Court ausgerichtet, Laufschuhe hingegen auf eine gleichmäßige Vorwärtsbewegung auf der Straße. Dies schlägt sich vor allem bei der Sohle in einem deutlich unterschiedlichen Anforderungskatalog nieder: Sie bietet bei Laufschuhen eine hohe Flexibilität in Querrichtung und stabilisiert zugleich in Längsrichtung.

Welche Features und Highlights bieten moderne Laufschuhe?

Vorbei sind die Zeiten, als Laufschuhe für Herren aus vergleichsweise schwerem Leder bestanden. Dieses Material ist heute überwiegend Retro-Sneakern vorbehalten. Die modernen Synthetikmaterialien sind wesentlich leichter und ähnlich robust. Darüber hinaus ist zum Beispiel Meshgewebe extrem atmungsaktiv. Dies ist vor allem beim Laufen im Sommer ein großer Vorteil, denn trockene Füße sind nicht nur angenehmer, sondern vermeiden auch Blasen.
Die Sohlen verfügen über eine hohe Flexibilität, um ein problemloses Abrollen der Füße zu ermöglichen. Aus diesem Grund weisen heutige Laufschuhe auf der Unterseite oft ein ausgeklügeltes System aus Längs- und Querkerben auf. Zu den wichtigen Features gehören darüber hinaus verschiedene Dämpfungstechnologien. Hier kommen extrem flexible Schaumstoffe und/oder Gel- oder Luftkissen an kritischen Stellen in der Sohle zum Einsatz. Ein Beispiel für Ersteres ist zum Beispiel Cloudfoam von adidas. Eine bekannte Vertretung der zweiten Gattung stellt Asics GEL dar. Außerdem sind viele Laufschuhe bekannter Marken wie Nike oder Puma mit Reflektorelementen versehen. Diese sorgen bei Läufen in der Dämmerung und bei Dunkelheit für zusätzliche Sicherheit.

Worauf sollten Laufeinsteiger bei Laufschuhen achten?

Anfänger laufen in der Regel stärker über die Ferse als geübte Läufer. Das ist einerseits eine Sache der Gewohnheit, andererseits eine des anfänglich noch relativ geringen Tempos. Schließlich sind wir vom zügigen Gehen das Aufkommen mit der Ferse gewohnt. Falls Sie also ganz frisch mit dem Laufen anfangen, legen Sie ein besonderes Augenmerk auf die Dämpfung der Ferse. Das gilt insbesondere für Laufstrecken, die über Asphalt führen. Äußerlich sind entsprechende Laufschuhe für Herren typischerweise an dem ausgeprägten Höhenunterschied von Vorfuß und Ferse zu erkennen, dem sogenannten Vorfuß-Fersen-Versatz: Die Sohle ist hinten deutlich dicker als vorne, die Ferse liegt wesentlich höher als der Vorfuß.
Allerdings gibt es eine Ausnahme, falls Sie keinen Schuh für ausgedehntes Joggen, sondern in erster Linie für kurzes Aufwärmen im Fitnessstudio auf dem Laufband benötigen: Hier sind in den meisten Fällen geringer gedämpfte Laufschuhe, Allround-Fitnessschuhe oder eventuell sogar stabile Trainingsschuhe praktischer. Letztere spielen zum Beispiel ihre Vorteile aus, falls Ihr Fokus beim Training auf Übungen mit freien Gewichten liegt. Sind die Cardio-Einheiten auf dem Band länger, empfehlen sich in jedem Fall zusätzliche Laufschuhe.

Sitzt, passt und hat Luft: die richtige Größe bei Laufschuhen

Bei Laufschuhen kommt der richtigen Größe eine immense Bedeutung zu, da Sie damit deutlich längere Strecken zurücklegen als mit normalen Straßenschuhen. Hier spielen zwei Aspekte eine Rolle: Zum einen wird der menschliche Fuß während des Abrollvorgangs ein Stückchen länger. Darüber hinaus verändert sich die Größe des Fußes während langer Läufe; vor allem bei warmem Sommerwetter ist dieser Effekt deutlich spürbar.
Eine einfache Faustregel besagt, dass zwischen der Spitze des Schuhs und dem längsten Zeh eine Daumenbreite Platz sein sollte. Das sind im Durchschnitt 1,5 Zentimeter. Ist ein Laufschuh ausschließlich für kurze Strecken gedacht, darf es ausnahmsweise ein Zentimeter sein, vorausgesetzt, Sie stoßen beim Abrollen nicht vorne an. Ist Ihr Ziel dagegen ein Halbmarathon, sind Sie mit zwei Zentimetern auf der sicheren Seite. Zugleich muss der Schuh ausreichenden Halt im Bereich der Ferse bieten und sich im Mittelfußbereich eng an den Fuß schmiegen. Tipp: Mit Socken in unterschiedlichen Dicken lässt sich die Passform perfekt justieren.